Natur im Garten

 
nachhaltige Gesundheit

aus Liebe zur Natur


Wir Leben in einem Paradies! Und damit das auch so bleibt, ist es höchste Zeit etwas für unsere Umwelt zu tun! Die Aktion "Natur im Garten" hat in Niederösterreich begonnen und sich schnell in alle Bundesländer verbreitet. Wir beschäftigen uns nun mit der Ökologisierung von Gärten und Grünräumen.


Natur im Garten Planung Ausführung
jeder kann ein

Zeichen setzen


Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für die Natur! In unseren Gärten! Jeder Garten, ob groß oder klein, kann eine Insel der Vielfalt und Erholung sein.

Dein Garten kann ein Teil des großen Ganzen werden! Mittlerweile in allen Bundesländern verankert hat "Natur im Garten" sich österreichweit das Ziel gesetzt die biologische Vielfalt aus ökologisch wertvollen Pflanzen zu erhalten. Die „Natur im Garten“ – Plakette wird unabhängig von Gestaltung/Ästhetik/Schönheit oder Größe des Gartens vergeben.

keine Pestizide, keine chemisch-synthetischen Dünger, kein Torf

"Natur pur"
Natur im Garten

Zertifizierung


Um die "Natur im Garten"-Plakette zu bekommen sind folgende Kernkriterien zu erfüllen:

nachhaltige Gesundheit

Die wichtigste Voraussetzung um ökologisch nachhaltig zu Gärtnern ist, die Natur mit Respekt zu behandeln. Sie ist unser Ursprung, nicht unseren Feind!

Alexander Bayer

Zertifizierung - Natur im Garten

Kernkriterien

 
Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger
Kunstdünger sind leicht wasserlöslich und können so unser Grundwasser belasten. Die Erfahrung zeigt auch, dass die meisten Gärten mit Nährstoffen eher überversorgt sind. Pflanzen benötigen ihre Nahrung in einem ausgewogenen Verhältnis und das am besten in einem gesunden Substrat. Organische Düngung in Form von Kompost aus dem eigenen Garten, Mulch, selbst hergestellte Jauchen und Brühen trägt zu einem stabilen und belebten Boden bei, in dem die Nährstoffe für unsere Pflanzen optimal verfügbar sind. Wer seinen eigenen Kompost herstellt, der erlebt hautnah, wie sich die Kreisläufe der Natur im Garten schließen. So vermeiden wir Transporte und vermindern unsere Müllmengen. Deshalb verzichten wir im Naturgarten auf chemisch-synthetische Düngemittel und arbeiten mit organischen Düngern und Pflanzenstärkung, was den Aufbau und die Erhaltung eines gesunden Bodens gewährleistet. Organisch Düngen kann man z.B. mit Kompost, Brühen und Jauchen, Mulchen oder Gründüngung.
Verzicht auf Pestizide
Chemisch-synthetische Pestizide belasten bei ihrer Produktion und durch ihre Ausbringung die Umwelt. Steht eine Pflanze an einem für sie geeigneten Standort, sind Pflanzenschutzmittel meist nicht notwendig. In der Natur finden die für Region und Mikroklima typischen, passenden Pflanzen zusammen und überleben in stabilen Gesellschaften. Daran orientieren wir uns im naturnahen Garten und freuen uns über die bunte Vielfalt. Vorbeugen und Stärken stehen für uns daher an erster Stelle – durch den Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz* wird ein ökologisches Gleichgewicht zwischen „Schädlingen“ und „Nützlingen“ im Garten erst möglich. Lernen wir wieder ein wenig Gelassenheit. Unsere Blattläuse fressenden Helfer im Garten brauchen eben immer auch einige der Läuse, um sich entwickeln und vermehren zu können. Meist reichen ganz einfache Maßnahmen aus, um Pflanzen gesund zu halten – spritzen wir Blattläuse doch einfach mit einem Wasserstrahl ab oder schneiden Triebe zurück, die von Mehltau befallen sind. Und für den „Notfall“ stehen uns genug ökologische Mittel zur Verfügung, um schonend eingreifen zu können. Die Auswahl geeigneter Pflanzen (standortgerecht, vorwiegend regionaltypisch), nachhaltige und schonende Bodenpflege sowie die Förderung von Nützlingen gilt als vorbeugender Pflanzenschutz! * Verzicht auf Pestizide, die nicht der EU-Bioverordnung und dem „Natur im Garten“ Gütesiegel entsprechen.
Verzicht auf Torf
Torf entstand über die Jahrtausende in Mooren, sehr wertvollen und in Mitteleuropa selten gewordenen Naturlandschaften. Um Torf abzubauen, müssen Moore entwässert werden. Dadurch stirbt dieser Lebensraum mit all seinen seltenen Tieren und Pflanzen. Ökologisch Gärtnern heißt, sich an der Nachhaltigkeit des eigenen Verhaltens zu orientieren. Da Torf kein nachwachsender Rohstoff ist und über weite Strecken transportiert werden muss, vermeiden wir seinen Einsatz. Moore sind auch für den Klimaschutz von unschätzbarem Wert, da sie riesige Mengen an CO2 binden. Im Naturgarten verwenden wir daher Pflanzen, die zum Wachsen keinen Torf benötigen – und von diesen gibt es eine große Vielfalt. „Natur im Garten“ konnte in diesem Bereich eine Marktveränderung einleiten: Mittlerweile steht uns ein reiches Sortiment an torffreien Substraten für den Hausgarten zur Verfügung. Spezielle Laubkomposte versorgen Pflanzen, die ein etwas saureres Milieu bevorzugen. Nachhaltig zu handeln heißt hier, rechtzeitig Alternativen zu Torf zu finden, um in Zukunft beides genießen zu können: lebendige Moore und eine vielfältige Gartenkultur.

schützenswerte Naturgartenelemente

Jeder Garten ist so einzigartig wie die Bedürfnisse der Gärtnerinnen und Gärtner. Und wie jeder gut gestaltete Garten braucht auch ein Naturgarten Struktur. Sie wünschen sich eine Hecke als Sichtschutz? Ein buntes Blütenmeer? Einen schattenspendenden Baum? Ein Platz zum Spielen oder vielleicht ein Gemüsebeet zum Naschen? Für all diese Bedürfnisse gibt es gestalterische Möglichkeiten, die sie als ökologisch wertvollen Lebensraum wirksam werden lassen – wir nennen sie dann „Naturgartenelemente“.
  • Wildstrauchhecke
  • Wiese, Wiesenelemente
  • Zulassen von Wildwuchs/Wildes Eck
  • Sonderstandorte (feucht und/oder trocken)
  • Laubbäume
  • Blumen & blühende Stauden
* min. 5 müssen erfüllt werden.

Bewirtschaftung und Nutzgarten

Bei der Bewirtschaftung des Gartens gibt es einige Grundsätze, welche die natürlichen Kreisläufe fördern und ressourcenschonend sind. Bei der Planung der verschiedenen Bereiche im Garten sollen Nutzgartenelemente nicht fehlen: Sie ermöglichen uns eine frische, schmackhafte Ernte aus dem eigenen Garten!

  • Komposthaufen
  • Nützlings Unterkünfte
  • Regenwassernutzung
  • Umweltfreundliche Materialwahl
  • Mulchen
  • Gemüsebeete & Kräuter
  • Obstgarten & Beerensträucher
  • Mischkultur, Fruchtfolge, Gründüngung
*min. 5 müssen erfüllt werden.
 
Gut für die Umwelt – Gut für die Seele!

Lebensraum Naturgarten


Jeder Garten, ob Schlosspark, oder auch der Kleinste, ist eine kostbare Welt für sich. Ist seine Gestaltung gelungen, spüren wir die Lebensfreude und die Gesundheit der Natur. Jeder Garten, in dem wir uns wohl fühlen, zeigt Harmonie.

Natur im Garten

NaturGarten-Planung


Es gibt viele Wege zum Naturgarten. Einer davon ist, sich bewusst dafür zu entscheiden und sich einen solchen anzulegen. Es soll bunte Vielfalt geben, damit viele Pflanzen und Tiere darin Lebensqualität finden. Ein Naturgarten lebt! Und er ist ein Paradies. Eines von Vielen und doch so Einzigartig!

Die Entwurfsplanung und Präsentation erfolgt in Form von handcolorierten Grundrissplänen. Auch ist es möglich ergänzend eine 3D Darstellung für besseres Verständnis für Sie anzufertigen. Anhand des Entwurfs findet eine Besprechung mit Kostenvoranschlag in unserem Büro in Hartberg statt.

Je nach Größe des Naturgartens und planerischem Aufwand werden zwischen € 400,- und € 1.600,- verrechnet. Das genaue Planungshonorar wird bei der Gartenberatung festgelegt. Diese Planungshonorar ist nicht erstattbar.

 
Manche Dinge im Leben muss man einfach sehen...

Impressionen unsere Gärten

Hier einige Eindrücke bereits realisierter Gärten in unterschiedlicher Ausführung. Ob Villa mit großzügigem Park oder enge Hinterhofsituation, repräsentativer Vorgarten oder optische Abgrenzung zum Nachbarn, Kräuterbeet, Staudenrabatte, Asiagarten, Steingarten,... es gibt eine enorme Vielfalt zu entdecken.

...Zeit zu träumen...

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